Azubi-Austausch 2015

Traditionell findet seit einigen Jahren in den Herbstferien ein Azubi-Austausch in der Produktion statt. Es nehmen die Industriekaufleute, die Kaufleute Büromanagement und die Fachinformatiker des zweites Lehrjahres teil. Insgesamt sind das 12 Azubis.

Um den Weg vom Einkauf der Rohstoffe über die Produktion bis hin zum Verkauf der fertigen Farbe näher kennen zu lernen, erhalten wir Azubis eine Woche lang einen Einblick in unsere Produktion.

Der diesjährige Azubiaustausch fand in der ersten Herbstferienwoche vom 19. bis 23.10.2015 statt. Wir wurden gruppenweise in verschiedenen Abteilungen der Produktion eingesetzt wie z. B der Handabfüllung, der Abteilung Wasserlacke oder der Turmproduktion. Die Woche begann mit einigen Führungen, die uns die Abläufe in der Produktion und in den verschieden Prüflaboren näher bringen sollten.

Damit wir nicht nur theoretische, sondern auch praktische Einblicke erhielten, durften wir unsere eigene Farbe abtönen und somit ein Farbrezept erstellen. Von Dienstag bis Donnerstag ging es dann in die Produktion. Um den Arbeitsalltag besser kennen zu lernen, wurden wir in den Produktionsablauf eingeplant.

Arbeitsbeginn war in diesen drei Tagen um 6 Uhr. Damit der Tag geplant werden konnte, trafen sich alle Mitarbeiter zu Arbeitsbeginn zu einer Stehung. Danach wurden die Mitarbeiter in die verschiedenen Bereiche eingeteilt. Auch wir durften in diesen 3 Tagen mit anpacken. Wir haben Farbe produziert, abgefüllt und unsere Eimer und Dosen etikettiert.

Den letzten Tag verbrachten wir in zwei Gruppen mit 4 weiteren Führungen.Um uns auch die Arbeit eines Maler und Lackierers näher zu bringen, durften wir tapezieren, Lasuren und Spachtel auftragen und lernten die Wickeltechnik kennen.

Nach dem Mittagessen wurde uns noch die Kläranlage gezeigt, in der alle Abwasser, die mit der Produktion zu tun haben, gesammelt werden.

Der Tag endete mit einer Feedbackrunde zu der sich alle Azubis versammelt hatten. Die Resonanz war durchweg positiv. Es war spannend viele verschiedene Einblicke in die Produktion zu erhalten und die Abläufe hinter dem fertigen Eimer Farbe kennen zu lernen. 🙂

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Die Fotos sind von den Industriekaufleuten vom letzten Tag beim Einsatz im Anwendungstechnischen Zentrum entstanden. Dieser Beitrag wurde von Luisa Reich geschrieben.

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Alltag eines Fachinformatikers im Customer Service Center

Hallo ich bin Christian Best, mache eine Ausbildung als Fachinformatiker und bin im ersten Lehrjahr. Ich möchte euch nun diesen Beruf etwas näher bringen. Vorneweg ist das natürlich für jeden, der privat nichts mit Computern oder ähnlichem tagtäglich zu tun hat, ermüdend und eher ein langweiliges Thema. Deswegen hier ein schneller und kurzer Überblick.

Was machen wir im Customer Service Center?

Habt ihr ein Problem mit dem PC, das vor Ort erledigt werden muss? Möchtet ihr spezielle Softwares installiert haben? Ist der Drucker mal wieder leer?

Dann kommen wir Fachinformatiker zum Einsatz. Wir schauen, dass der PC richtig läuft,  die Drucker drucken, Softwareprobleme beseitigt werden, bevor sie entstehen und dass die richtige Software installiert ist.

Wie sieht ein typischer Ablauf von einem Problem aus?

Bei uns gibt es eine Hotline, den EDV-Servicedesk. Alle Anrufe gehen zuerst dort hin. Dieses Team entscheidet dann, ob das Problem direkt gelöst werden kann (sog. First Level Support) oder ob das Problem schwerer liegt. Ist dies der Fall, werden Tickets geöffnet (siehe Bild), die wir in unserem Tool bearbeiten (sog. Second Level Support). Diese Tickets werden dann von uns abgearbeitet und schnellst möglich gelöst.

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Machen wir noch was anderes außer Probleme lösen? 

Ja machen wir. Im Customer Service Center werden auch ganze Computer/Drucker Systeme aufgesetzt und getestet.

Aufgesetzt bedeutet, wir bekommen eine Lieferung von Computern (Desktops oder Laptops), natürlich nur nach Bedarfsmeldung, und setzen diese standardmäßig mit Windows und den gewünschten Programmen auf.

Getestet bedeutet, dass wir Teststellungen von unterschiedlichen Marken und Geräten bekommen, die wir auf Herz und Nieren testen. Ist das System für das Unternehmen geeignet, hält es den Standardbelastungen stand und ist es effizient genug um es als massentauglich einzustufen, dann werden diese Geräte möglicherweise im Unternehmen ihren Einsatz finden (abhängig von Preis und Bedarf).

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Der Aufsetzraum oder das Lager

Das war ein kleiner und kurzer Überblick unseres Alltags. Als Fachinformatiker kommen wir auch in andere Bereiche, die aber durchaus softwarelastiger sind. Im Großen und Ganzen kümmern wir uns darum,  dass alle Mitarbeiter  an ihren PCs reibungslos arbeiten können und alles zur Verfügung haben, was sie für ihren Alltag benötigen.

Liebe Grüße

Christian Best